Fressköder zur Bekämpfung von Wühlmäusen:
Fressköder / Fraßköder auf Möhrenbasis: Fraßköder sind vor allem im Winter sehr wirksam, da den Wühlmäusen zu dieser Zeit keine frische Nahrung zur Verfügung steht. Während der warmen
Jahreszeit können Fressköder wirkungslos sein, da Wühlmäuse sie oft einlagern und der Köder während der Lagerung seine Giftigkeit verliert. Manche der Köder bestehen aus Möhren und andere sind Köder die mit Aromen
den Möhren nachempfunden wurden. Der Vorteil von Fressködern besteht darin, daß keine anderen Tiere beeinträchtigt werden können. Der Köder wird direkt in das Gangsystem gelegt. Nützliche Gangbewohner wie der Maulwurf ernähren sich nur von Tieren, nicht von Pflanzen, daher besteht für die Maulwürfe keine Gefahr durch die Giftköder.
Anwendung der Fressköder: Die Fressköder sind wie in der Anleitung des Herstellers beschrieben zu dosieren und zu verwenden. Manche Hersteller legen kleine Löffel bei, mit denen man die
Dosierung und das einbringen in das Mauseloch vornehmen kann. Zuerst muß das Wühlmausloch gefunden und sorgfältig geöffnet werden. Wenn Erde in das Gangsystem fällt besteht die Gefahr, daß die Wühlmaus diese
Erde zusammen mit dem Köder aus der Wühlmausgang hinausschiebt. Um sicherzugehen, daß man nur in bewohnten Gängen Wühlmausgängen Futter einbringt kann man zuvor eine sogenannte Verwühlprobe machen. Hierzu öffnet man
das Gangsystem an den Wühlmaushügeln wo man die Köder verwenden will. Wenn die Löcher nach einiger Zeit wieder verschlossen wurden ist der Wühlmausbau bewohnt. Nachdem der Köder in das Mauseloch eingebracht wurde
muß das Loch mit einem Stein, einer Steinplatte oder einem anderen Gegenstand verschlossen werden damit keine anderen Tiere an den Köder gelangen können.
Fressköder bei Feldmäusen: Wir haben die Erfahrung gemacht, das Feldmäuse, die ja auch “Kleine Wühlmaus” genannt werden, ebenfalls mit Fressködern bekämpft werden können.
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