Mischkulturen bei Gemüsebeeten:
Bei der Bepflanzung der Gemüsebeete mit verschiedenen Gemüsesorten sollte man bereits bei der Beetgestaltung darauf achten, daß die gepflanzten Gemüsesorten miteinander harmonieren und wenn möglich
sich gegenseitig bei der Abwehr von Schädlingen unterstützen. Diese Art der Beetbepflanzung wird auch als Mischkultur bezeichnet. Bei der Mischkultur dürfen die Pflanzen nicht zu nah beieinander gepflanzt bzw.
ausgesät werden, da sie sich sonst gegenseitig die Nährstoffe und das Licht wegnehmen und beim Wachsen behindern.
Die Anpflanzung von Mischkulturen sorgt im Vergleich zu Monokulturen für ein besseres Pflanzenwachstum und bessere Ernteerträge. Bei Mischkulturen muß man beachten, daß sich manche Pflanzenarten nicht
vertragen und sich dadurch negative Effekte einstellen können.
Beispiele von günstigen Mischkulturen:
Möhren und Zwiebeln: Zur bekanntesten der günstigen Mischkulturen gehören die nachbarschaftliche Aussaat von Zwiebeln und Möhren, da auf diese Weise die Möhrenfliege und die Zwiebelfliege
von den ausgesäten Pflanzen vertrieben werden.
Sellerie und Kohl: Die Nachbarschaft von Kohlpflanzen und Sellerie hilft gegen einen Befall durch den Kohlweißling.
Beispiele von ungünstigen Mischkulturen:
- Erbsen und Lauch
- Gurken mit Rettichen
- Gurken mit Tomaten
- Zwiebeln und Kohlpflanzen
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