Schilfrohr am Teichufer des Gartenteichs:
Das Schilfrohr steht am Ufer des Gewässers, wo sie schnell dominant werden kann und ganze Flächen erobert. Die Pflanze kann über 2 m hoch werden und die Triebe bis in eine Tiefe von ca. 1 m
vordringen. Das Starke Wachstum erfolgt nicht nur über Triebe sondern auch über Samen. Am Uferrand halten die Schilfwedel das herbstliche Laub davon ab in die tieferen Regionen geweht zu werden.
Wegen dem sehr starken unterirdischen Wachstum des Schilfrohrs muß man sich sehr gut überlegen ob man ihn im Gartenteich pflanzen will. In der freien Natur breitet sich das Schilfrohr auf großen
Flächen aus und bildet einen wichtigen Lebensraum für viele Tiere wie z.B. dem Teichrohrsänger. Im Gartenteich ist für das Schilfrohr oft nicht der nötige Platz vorhanden. Damit er nicht den ganzen Teich
überwuchert, muß er regelmäßig zurückgeschnitten werden. Das im Herbst abgeschnittene Schilfrohr kann man als Niströhren nzw. Nisthilfen für Wildbienen weiterverwenden. Das Schilfrohr muß daher an den
Verdickungen abgeschnitten werden und z.B. auf einem witterungsgeschützten Holzstoß oder einem Wildbienenhotel waagrecht eingebaut werden. Die Wildbienen können die Röhren des Schilfrohr dann zur Eiablage nützen.
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